Veranstaltungen

Wir wollen neugierige Durchschnitts-Computer-Nutzer mit Leuten zusammenbringen, die auf verständliche Art von ihrem Wissen abgeben möchten. Neu-Einsteiger auf beiden Seiten sind jederzeit willkommen!

18.12.2026Workshop OpenStreetMap - Die Alternative zu Google Maps
18:00-21:00 UhrWeltethos-Institut

Workshop OpenStreetMap - Die Alternative zu Google Maps

Beschreibung folgt

Anmeldung nicht zwingend, aber wird erbeten unter lamm5714 [at] posteo.de
19.09.2026Linux ist/wird installiert - Wie gehts weiter?
15:00-18:30 UhrWeltethos-Institut

Linux ist/wird installiert - Wie gehts weiter?

Michael Nold

In Kooperation von Linux-User-Groups RT und TÜ, den Repair-Cafes TÜ und Rottenburg, dem Welt-Ethos-Institut, der Stadtbücherei Tü., dem Chaostreff Tübingen und der Cryptoparty wurden wegen des Support-Endes für WINDOWS 10 in den letzten eineinhalb Jahren ca. 120 Rechner auf LINUX umgestellt und damit vor dem Schrottplatz gerettet. Der Umstieg läuft bei vielen Nutzern erfreulich unkompliziert aber nicht bei allen ganz reibungslos. Solidarische Unterstützung ist da angesagt. Und die Sache soll auch Spaß machen.

Programm:
Grundlegende Begriffe in der Computer-Nutzung: Software, Hardware, Datei etc.
Unterschiede in der Bedienung von Windows und Linux:
Wie sind Apps zu installieren?
Wie funktionieren Updates?
Wie komme ich evtl. an Hilfe?
Wie verständige ich mich mit dem Helfenden?
Die ausgereifte graphische Benutzer-Oberfläche von Linux-Mint ist gerade für bisherige Windows-Nutzer intuitiv benutzbar.
Faszinierend sind ergänzende Erfahrungen einer Selbstwirksamkeit:
Was vereinfacht der Umgang mit dem Terminal bzw. der Befehlszeile?
(Transparenz ist in Linux durch grundlegende Kommandos herzustellen.)

Im Anschluss werden auch individuelle Fragen/Probleme mit anwesenden Mentoren angegangen. Laptops mit Netzgeräten bitte mitbringen.

Anhänge

12.09.2026Sichere Passwörter erstellen
11:00-13:30 UhrStadtbücherei Tübingen (Nonnengasse 19, 72072 Tübingen)

Sichere Passwörter erstellen - Vortrag, Diskussion und Hinweise zu praktischer Umsetzung

Wolfgang Neske

Wer die Wahl hat, hat die Qual – heißt es. Besonders bei der Wahl der richtigen Passwörter tun sich viele Internetnutzerinnen und -nutzer schwer. Wen wundert's da, dass schlecht gewählte Passwörter wie "123456" oder "qwert" auf der Hitliste besonders häufiger IT (Informationstechnik)-Sicherheitsdefizite ganz weit oben stehen?

Bei denen, die sich stattdessen die Mühe machen, ein etwas komplizierteres Passwort zu nutzen, kommt es nicht selten vor, dass ein und dasselbe Passwort für viele verschiedene Programme, Dienste beziehungsweise Zugänge genutzt wird.

Wie sicher ist mein Passwort? Hacker haben Werkzeuge, die vollautomatisch alle möglichen Zeichenkombinationen ausprobieren, ganze Wörterbücher einschließlich gängiger Kombinationen aus Wörtern und angefügten Zahlen testen oder einmal im Internet veröffentlichte Zugangsdaten bei allen möglichen Diensten durchprobieren. Um das zu verhindern, sollte ein Passwort bestimmte Anforderungen erfüllen und immer nur für einen Zugang genutzt werden. Im Vortrag wird auf die sichere Erstellung, den Umgang, die Dokumentation und die Risiken der Passwörter eingegangen.

Passwort-Manager: Menschen können sich meist nur begrenzt viele Passwörter merken, und in der heutigen digitalen Welt werden so viele Accounts benötigt, dass diese das Limit locker sprengen. Um dennoch nicht auf unsichere oder sich wiederholende Passwörter zurückzufallen gibt es Software, die sich Passwörter merkt. Im Vortrag wird auf den korrekten Umgang mit diesen "Passwort-Managern" eingegangen.

17.07.2026Digitale Unabhängigkeit - Was bedeutet das für mich?
18:00-20:30 UhrWeltethos-Institut

Digitale Unabhängigkeit - Was bedeutet das für mich?

Über 80% der täglich von uns genutzen digitalen Technologien stammen aus USA und China. Sie befinden sich in den Händen von wenigen Personen die bestimmen, welche Information wir online erhalten, und beeinflussen dadurch unser Handeln. Wir geben ihnen diese Macht weil wir mit jeder Email, Nachricht oder Aktion auf dem Smartphone ihnen unsere persönlichen Daten überlassen. Das müsste nicht so sein. Deshalb wurde der monatliche Digital Independence Day ins Leben gerufen, der zeigt, wie jeder in kleinen Schritten und mit wenig Aufwand die eigenen Daten vor dem Zugriff der Konzerne schützen kann.

Der Vortrag thematisiert anhand aktueller Beispiele, wie Konzernmacht zu unserem Nachteil genutzt wird. Danach wird erläutert, was jeder konkret dagegen tun kann. Einfache Konfigurationsänderungen können dabei direkt vor Ort vorgenommen werden, für alles andere gibt es „Rezepte“ zum Wechsel weg von Datenkraken, hin zu digitaler Unabhängigkeit; inklusive Informationen über Organisationen/Orte, die bei einer Umstellung helfen, persönlich und in der Nähe.

Als eine ganz einfache Maßnahme zur Digitalen Selbstverteidigung bieten wir direkt im Anschluß Hilfe an beim Löschen der sog. Werbe-ID auf Smartphones. (Werbe-IDs dienen den Internet-Konzernen und Datenhändlern dazu, Internet-Nutzer längerfristig und effektiv zu verfolgen bzw. zu überwachen)

PS: Vor der Sommerpause und während der Fußball-WM wird von der Regierung gerade versucht das seit 2006 gültige Informationsfreiheitsgesetz (IFG) als Bestandteil demokratischer Kontrolle in wesentlichen Punkten zu demontieren. Info und Handlungsoption

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