Veranstaltungen

Wir wollen neugierige Durchschnitts-Computer-Nutzer mit Leuten zusammenbringen, die auf verständliche Art von ihrem Wissen abgeben möchten. Neu-Einsteiger auf beiden Seiten sind jederzeit willkommen!

Gedanken, die wir uns bzgl. des Zeitraums der Corona-Restriktionen gemacht haben

28.11.2020Cookies, Corona-Warn-App
15-18 UhrOnline (siehe Beschreibung)

Cookies und andere Dickmacher

Christian Weihrauch, Manuel Kämpf

Es ist Weihnachtszeit, es wird wieder viel Süßes gebacken und die Figur darf dafür gerne mal etwas leiden. Milch, Cookies und alles was die Laune hebt gehört einfach dazu!

Keine Sorge, die CryptoParty hat sich nicht in eine Backstube verwandelt... und wir sprechen auch nicht vom leiblichen Dickwerden und essbaren Keksen.

Vielmehr geht es um elektronische "Kekse" - COOKIES genannt - und was beim täglichen Webseiten-Schlemmern unser Online-Persönlichkeitsprofil richtig dick werden lässt.

Ein kritischer Blick auf Auswahlmöglichkeiten bei Cookie-Einstellungen und was bei unseren Demo-Kandidaten tatsächlich vor und nach einer Auswahl passiert, sind Teil unserer Betrachtung. Einige Tipps und Tacheles runden das Thema ab. Bring Kekse mit!

Corona-Warn-App

Sylvia Lange

Einige Monate steht die Corona-Warn-App nun schon in den Stores zum Download zur Verfügung, wurde aber erst 22 Mio. mal herunter geladen. Im Frühsommer wurde viel über Datenschutzbedenken bezüglich der App berichtet. Wir wollen uns die App noch einmal kurz anschauen: Kann man als datenbewusste BürgerIn die App nutzen oder sollte man besser nicht?

Anhänge

03.10.2020Videokonferenz/Terminfinder, Whistleblower-Schutz
15-18 UhrOnline (siehe Beschreibung)

Videokonferenz/Terminfinder und Privatsphäre

Wolfgang Neske

Die Corona-Krise hat viele Menschen veranlasst, vom heimischen Schreibtisch aus zu arbeiten. Wo immer möglich, wird das Arbeiten im Homeoffice zur Selbstverständlichkeit. Darunter darf jedoch nicht die Kommunikation und Mitarbeit zwischen Kollegen, Freunden, Schülern, etc. leiden, sodass Videokonferenzen als ein Mittel der Zusammenarbeit nicht mehr weg zu denken sind. Anbieter von Videokonferenzen gibt es mittlerweile sehr viele, jedoch ist nicht immer alles Gold was glänzt und die Nutzung kann problematisch werden. Insbesondere in Sachen Datenschutz tauchen zum Teil wieder die typischen Verdächtigen auf.

Daher wollen wir uns mit dem dem Thema Videokonferenz einmal näher beschäftigen und werden sowohl auf die technischen, funktionellen Aspekte als auch auf die Risiken im Hinblick auf Datenschutz und -sicherheit eingehen.

Dazu: Terminfindung übers Netz (Doodle-Alternativen)

Whistleblower-Schutz

Uli Boesenecker

Es geht um den staatlichen Umgang mit WHISTLEBLOWERN wie EDWARD SNOWDEN, ohne den wir nie von Umfang und Methodik der anlasslosen Überwachung normaler Bürger durch Geheimdienste erfahren hätten.

In London hat am 7. September die Hauptverhandlung darüber begonnen, ob der Wikileaks-Gründer JULIAN ASSANGE in die USA ausgeliefert wird. Er hat u.a. Dokumente zu Kriegsverbrechen von der US-Soldatin Chelsea Manning erhalten und an die Presse weitergeleitet. Damit hat er sich zur Zielscheibe staatlicher Verfolgung mit gerichtlicher Anklage, Fälschung von Polizeiprotokollen, einer Rufmord-Kampagne, Langzeit-Video-Überwachung in der Botschaft Ecuadors in Großbritannien, und psychischer Folter gemacht.

Es ist deprimierend und empörend wie dem Namen nach demokratische Staaten wie Schweden, Großbritannien und die USA bisher dabei vorgegangen sind und die Weltöffentlichkeit, der Rufmord-Kampagne auf den Leim gehend, weitgehend wegsieht.

Wenn Julian Assange ausgeliefert wird, drohen ihm bis zu 175 Jahre Haft. Die Auswahl des Prozessortes erschwert von vornherein ein faires Verfahren. Es besteht ein beträchtliches Suizidrisiko.

An Assange kann stellvertretend für künftige Whistleblower ein abschreckendes Exempel statuiert werden. Und damit ist die Pressefreiheit und die Funktion der Presse als Korrektiv in der Demokratie insgesamt gefährdet.

Wir freuen uns auf eine Diskussion nach einleitender Beleuchtung der Hintergründe.

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08.08.2020Corona-App, bargeldloses Bezahlen
15-18 UhrOnline (siehe Beschreibung)

Corona-App

Sylvia Lange, Manuel Kämpf

Vor einigen Wochen wurde die Corona-Warn-App veröffentlicht. Sie soll helfen, schwer nachvollziehbare Infektionsketten, z. B. aufgrund von Begegnungen im öffentlichen Nahverkehr, zu erkennen und zu stoppen. Wir erklären die Funktionsweise der App und reflektieren kritisch ihre Sinnhaftigkeit sowie Fragen des Datenschutzes.

Bargeldloses Bezahlen

Wolfgang Neske

Über das Internet Waren und Dienstleistungen zu kaufen, ist schon seit Jahren möglich. Parallel dazu entstanden verschiedene Online-Zahlungsmethoden, die zum Teil von sogenannten Payment Service Provider wahrgenommen werden und es Händlern und Kunden ermöglichen, globale Geschäfte zu tätigen.

Derzeit werden Einkäufe im Internet verstärkt genutzt, auch wird im Alltag z.B. beim Metzger oder Supermarkt immer wieder zu bargeldloser Zahlung aufgefordert, sodass wir uns mit dem elektronischen Bezahlen einmal näher beschäftigen wollen. Die Vorgänge während des elektronischen Bezahlens sind nicht gerade transparent. Schließlich ist die Versuchung groß, Kunden- und Kaufdaten für personalisierte Werbung zu nutzen, persönliche Profile zu perfektionieren . Durchaus gibt es berechtigte Gründe, diese Daten zur Abwicklung des Geschäftes von mehreren Dienstleistern verarbeiten zu lassen, entsprechend der gesetzlichen Rahmenbedingungen zu speichern und um kriminelle Aktivitäten zu entdecken.

Während unserer Veranstaltung wollen wir die wesentlichsten, elektronischen Zahlungsmethoden und Beteiligten kurz vorstellen und in diesem Zusammenhang auch auf die Themen Datenschutz und Sicherheit eingehen.