Veranstaltungen

Wir wollen neugierige Durchschnitts-Computer-Nutzer mit Leuten zusammenbringen, die auf verständliche Art von ihrem Wissen abgeben möchten. Neu-Einsteiger auf beiden Seiten sind jederzeit willkommen!

Gedanken, die wir uns bzgl. des Zeitraums der Corona-Restriktionen gemacht haben

30.01.2021Digitale Bildung in der Grundschule
15-18 UhrOnline (siehe Beschreibung)

Digitale Bildung in der Grundschule

Wido Mattern

Informatik-Unterricht für Grundschüler:innen schafft Freiraum zum Ausprobieren digitaler Werkzeuge und ermöglicht ihnen ein besseres Verständnis für den Umgang mit unserer immer digitaler werdenden Welt. Möglichkeiten und Anforderungen dabei an Grundschulen - ein Erfahrungsbericht.

Unser Referent, Wido Mattern, ist Sohn eines ehem. Schulleiters, selber Vater zweier mittlerweile dem Grundschulalter entwachsener Kinder und studierter Ingenieur für Informationstechnik. Er bot bereits an verschiedenen Schulen Computer-AGs an und führte IT-Projekte in unterschiedlichen Klassenstufen durch. In seiner beruflichen Tätigkeit ist er Unternehmensberater für Digitalisierung und Erwachsenenbildung. Mit dem Hintergrund dieser Erfahrungen stellt er weiterführende Gedanken zur Digitalisierung an Grundschulen vor und begleitet die sich anschließende breitere Diskussion.

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28.11.2020Cookies, Corona-Warn-App
15-18 UhrOnline (siehe Beschreibung)

Cookies und andere Dickmacher

Christian Weihrauch, Manuel Kämpf

Es ist Weihnachtszeit, es wird wieder viel Süßes gebacken und die Figur darf dafür gerne mal etwas leiden. Milch, Cookies und alles was die Laune hebt gehört einfach dazu!

Keine Sorge, die CryptoParty hat sich nicht in eine Backstube verwandelt... und wir sprechen auch nicht vom leiblichen Dickwerden und essbaren Keksen.

Vielmehr geht es um elektronische "Kekse" - COOKIES genannt - und was beim täglichen Webseiten-Schlemmern unser Online-Persönlichkeitsprofil richtig dick werden lässt.

Ein kritischer Blick auf Auswahlmöglichkeiten bei Cookie-Einstellungen und was bei unseren Demo-Kandidaten tatsächlich vor und nach einer Auswahl passiert, sind Teil unserer Betrachtung. Einige Tipps und Tacheles runden das Thema ab. Bring Kekse mit!

Corona-Warn-App

Sylvia Lange

Einige Monate steht die Corona-Warn-App nun schon in den Stores zum Download zur Verfügung, wurde aber erst 22 Mio. mal herunter geladen. Im Frühsommer wurde viel über Datenschutzbedenken bezüglich der App berichtet. Wir wollen uns die App noch einmal kurz anschauen: Kann man als datenbewusste BürgerIn die App nutzen oder sollte man besser nicht?

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03.10.2020Videokonferenz/Terminfinder, Whistleblower-Schutz
15-18 UhrOnline (siehe Beschreibung)

Videokonferenz/Terminfinder und Privatsphäre

Wolfgang Neske

Die Corona-Krise hat viele Menschen veranlasst, vom heimischen Schreibtisch aus zu arbeiten. Wo immer möglich, wird das Arbeiten im Homeoffice zur Selbstverständlichkeit. Darunter darf jedoch nicht die Kommunikation und Mitarbeit zwischen Kollegen, Freunden, Schülern, etc. leiden, sodass Videokonferenzen als ein Mittel der Zusammenarbeit nicht mehr weg zu denken sind. Anbieter von Videokonferenzen gibt es mittlerweile sehr viele, jedoch ist nicht immer alles Gold was glänzt und die Nutzung kann problematisch werden. Insbesondere in Sachen Datenschutz tauchen zum Teil wieder die typischen Verdächtigen auf.

Daher wollen wir uns mit dem dem Thema Videokonferenz einmal näher beschäftigen und werden sowohl auf die technischen, funktionellen Aspekte als auch auf die Risiken im Hinblick auf Datenschutz und -sicherheit eingehen.

Dazu: Terminfindung übers Netz (Doodle-Alternativen)

Whistleblower-Schutz

Uli Boesenecker

Es geht um den staatlichen Umgang mit WHISTLEBLOWERN wie EDWARD SNOWDEN, ohne den wir nie von Umfang und Methodik der anlasslosen Überwachung normaler Bürger durch Geheimdienste erfahren hätten.

In London hat am 7. September die Hauptverhandlung darüber begonnen, ob der Wikileaks-Gründer JULIAN ASSANGE in die USA ausgeliefert wird. Er hat u.a. Dokumente zu Kriegsverbrechen von der US-Soldatin Chelsea Manning erhalten und an die Presse weitergeleitet. Damit hat er sich zur Zielscheibe staatlicher Verfolgung mit gerichtlicher Anklage, Fälschung von Polizeiprotokollen, einer Rufmord-Kampagne, Langzeit-Video-Überwachung in der Botschaft Ecuadors in Großbritannien, und psychischer Folter gemacht.

Es ist deprimierend und empörend wie dem Namen nach demokratische Staaten wie Schweden, Großbritannien und die USA bisher dabei vorgegangen sind und die Weltöffentlichkeit, der Rufmord-Kampagne auf den Leim gehend, weitgehend wegsieht.

Wenn Julian Assange ausgeliefert wird, drohen ihm bis zu 175 Jahre Haft. Die Auswahl des Prozessortes erschwert von vornherein ein faires Verfahren. Es besteht ein beträchtliches Suizidrisiko.

An Assange kann stellvertretend für künftige Whistleblower ein abschreckendes Exempel statuiert werden. Und damit ist die Pressefreiheit und die Funktion der Presse als Korrektiv in der Demokratie insgesamt gefährdet.

Wir freuen uns auf eine Diskussion nach einleitender Beleuchtung der Hintergründe.

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